WdG - Welt der Götter Fantasy-Simulationsspiel per Brief

WdG - Welt der Götter

Mundus Deum


Die WdG-Spielregel von 2021 / vorläufige Endfassung, Stand: 2021-09-10


Die Währung

Die auf ganz Alysma bekannte Währung ist der Goldstern [GS], ein Goldstück, das seinen Namen aufgrund seiner oft unregelmäßigen Form trägt, daneben sind auch der Silberstern (10 SS = 1 GS) und der Kupferstern (100 KS = 10 SS = 1GS) weithin gebräuchlich.


Der Reichsschatz

Der Reichsschatz eines Königreiches ist die Summe allen Bargoldes. Für ihn gelten die folgenden Regeln:
  • Der Reichsschatz verteilt sich stets gleichmäßig auf alle Siedlungen des eigenen Königreiches. Verliert ein Königreich eine Siedlung, so verliert es damit auch den entsprechenden Anteil seines Reichsschatzes!
  • Wird eine Siedlung eines Königreiches erobert, so geht der dort gelagerte Anteil des Reichsschatzes automatisch in den Besitz des Eroberers über.
  • Alle Steuer- und sonstige Einnahmen entstehen grundsätzlich in den Lagerstätten des Reichsschatzes und zwar auch dann, wenn diese z.B. von einem Fabelwesen oder einem fremden Heer besetzt sind.
  • Auf sämtliche in einem Königreich anfallende Ausgaben haben die Lagerstätten des Reichsschatzes keinen Einfluß. Die an irgendeinem Ort entstehenden Kosten gelten stets als königreichintern mit dem gesamten Reichsschatz verrechnet.
  • Grundsätzlich können nur Goldsterne ausgegeben werden, die sich auch im Reichsschatz befinden.


Die Steuern

Am Ende eines jeden Mondes erhält der Herrscher Steuereinnahmen aus den Gemarken und Siedlungen seines Königreiches. Die Steuereinnahmen entsprechen dabei immer dem Stand des Vormonats (nicht des laufenden Monats!).

Die Höhe der Steuereinnahmen in jeder Gemark wird dabei

a) durch die Anzahl der Einwohner in einer Gemark,
b) den individuellen Steuersatz einer Gemark
c) und durch den Ertragswert einer Gemark

bestimmt.

Ein von den Einwohnern weithin akzeptierter Steuersatz ist der "Zehnte", also 10%. Höhere Steuersätze fördern den Wegzug von Einwohnern aus einer Gemark und können zu Unruhen führen, während geringere Sätze die Attraktivität einer Gemark erhöhen und den Zuzug von Einwohnern fördern können.

Der Ertragswert einer Gemark bezeichnet mit einem Prozentwert, wie hoch der wirtschaftliche Ertrag dieser Gemark, verglichen mit einem Durchschnittswert einer Gemark dieser Geländeart, ist.
Der Ertragswert kann z.B. durch Schädlinge, Unwetter, Aufstände und ähnliche nachteilige Ereignisse sinken, umgekehrt aber auch durch die Normalisierung negativer Einwirkungen, gute Ernte und ähnliche vorteilhafte Ereignisse, steigen.

Im Normalfall liegt der Ertragswert etwa bei 100%.

Der Steuerwert einer Gemark berechnet sich nach der Formel:

Einwohnerzahl * 0,001 GS * Steuersatz * Ertragswert / 100

Der Steuerwert eines Königreiches ist gleich dem zusammengezählten Steuerwert aller Gemarken des Königreiches, der dem Reichsschatz in diesem Mond hinzugerechnet (= Steuereinnahmen) wird.

Beträgt beispielsweise in einer Gemark die Einwohnerzahl 50.000, der Steuersatz 10% und der Ertragswert 100%, so erhält der Herrscher für diese Gemark am Ende eines Mondes einen Steuerwert von 50.000*0,001*10*100/100 = 500 Goldsterne.

  • Für Siedlungen gilt, daß auf ihre (zusätzlichen) Einwohner der Ertragswert und der Steuersatz der Gemark angewendet werden, in der die Siedlung liegt.
  • Gemarken, die sich in einer zu großen Entfernung zur nächsten Siedlung befinden, entrichten oft keine Steuern! Der Herrscher sollte daher sicherstellen, daß keine Gemark seines Königreiches weiter als etwa 5 Gemarken von einer Siedlung des Königreiches entfernt liegt.
(c) 1978-2021 WdG - Welt der Götter - Mundus Deum

Siehe unsere Cookies und Privacy Regeln