WdG - Welt der Götter Fantasy-Simulationsspiel per Brief

WdG - Welt der Götter

Mundus Deum


Die WdG-Spielregel von 2021 / vorläufige Endfassung, Stand: 2021-09-10


Die Spielzugauswertung

Der Segmentleiter wertet die Spielzüge aller Mitspieler aus und gibt danach die Ergebnisse bekannt.

Hierzu fertigt er einen Ergebnisbericht, eine Erkundungskarte und, bei Bedarf, eine Götterbotschaft.

Im Ergebnisbericht eines Königreiches macht er die folgenden Angaben:
* Ergebnisse der Ausführungen der Befehle des Herrschers
* Sonstige Angaben, die nur für dieses Königreich bestimmt sind

In der Erkundungskarte eines Königreiches macht er die folgenden Angaben:
* Geländearten der dem Königreich bisher bekannten Gemarken

Alle Mitspieler eines Segmentes erhalten bei Bedarf ein kostenloses Mitteilungsblatt, welches den Namen Götterbotschaft trägt und vom Segmentleiter zusammengestellt und herausgegeben wird.

In der Götterbotschaft können enthalten sein:
* Ankündigungen des Segmentleiters
* Ratschläge des Segmentleiters zum Spiel
* Erläuterungen zur Spielregel
* Offene Bekanntmachungen einzelner Herrscher an alle anderen Herrscher

Das Ergebnisblatt und die Götterbotschaft sind die Grundlagen für die Anfertigung der nächsten Spielzüge. Ihre Kenntnis wird daher bei den nächsten Spielzügen vorausgesetzt!


Die Reihenfolge der Spielzugauswertung

Der Ablauf der Aktionen eines Mondes hat einen nicht unbeträchtlichen Einfluß auf die Befehle eines Herrschers.

Um es ungefähr abschätzen zu können, welcher Befehl und welche Aktion in welcher Reihenfolge zum Tragen kommt, hier eine grundsätzliche Aufstellung der Reihenfolge der Spielzugauswertung, nur in bestimmten Situationen kann es zu Abweichungen kommen:

1) In zufälliger Reihenfolge der Königreiche, in aufsteigender Heeresnumerierung:
    a) Unterhalt der Heere
    b) Besoldung der Heere
    c) Befehle für das Königreich (Königreichbefehle)

2) In zufälliger Reihenfolge der Königreiche, in aufsteigender Heeresnumerierung:
    a) Befehle für die Heere (Heeresbefehle Phase A)

3) In zufälliger Reihenfolge der Königreiche:
    a) Befehle für die Gemarken (Gemarkenbefehle)

4) In zufälliger Reihenfolge der Königreiche, in aufsteigender Heeresnumerierung:
    a) Befehle für die Heere (Heeresbefehle Phase B)
    b) Heereskämpfe

5) In jeweils aufsteigender Numerierung der Herrscher und Gemarken:
    a) Einnahme der Steuern
    b) Änderung von Kapazitäten
    c) Berechnung von Unterhalt und Besoldung für den nächsten Mond
    d) Ereignisse in den Gemarken

6) In jeweils aufsteigender Numerierung der Herrscher und Heere,
    a) Aktualisierung der Reichsgebiete (neu/verloren)
    b) Berechnung der Steuern für den nächsten Mond
    c) Erkundung der Heere (automatische Heeresbefehle Phase E)
    d) Ergebnisse des Nachrichtenwesens
    e) Feststellung neuer diplomatischer Beziehungen
    f) Statistische Berechnungen

Der Spielzug

Der Spielzug besteht aus drei Teilen, die nachfolgend mit den Buchstaben H (Heeresbefehle), K (Königreichbefehle) und G (Gemarkenbefehle) bezeichnet werden.

Der Spielzug wird an den Segmentleiter geschickt und kommt nicht mehr zum Mitspieler zurück.

Der Spielzug muß den Segmentleiter bis zu dem von ihm angegebenen Datum (EINTREFFSCHLUSS) bis 13:00 Uhr (örtliche Zeitrechnung) erreicht haben! Können die Spielzüge beim Segmentleiter auch per Faksimile oder E-Mail abgegeben werden, so kann der Segmentleiter jedoch grundsätzlich keine Garantie für die Empfangsbereitschaft des Gerätes zu einem bestimmten Zeitpunkt oder die korrekte Übermittlung des Spielzuges übernehmen!


H: Heeresbefehle

Heeresbefehle sind die Befehle, die ein Herrscher den Heeren seines Königreiches erteilt.

Ein Mond ist dabei in drei Phasen aufgeteilt, die als Phase A (vor der Bewegung), Phase B (Bewegung) und Phase E (nach der Bewegung) bezeichnet werden.
  • In der Phase A, kann jedem Heer maximal 1 Befehl erteilt werden.
  • In der Phase B, kann jedem aktiven Heer maximal 1 Befehl erteilt werden.
  • In der Phase E werden von jedem aktiven Heer automatisch Aufklärer und Erkunder in die benachbarten Gemarken ausgeschickt, hier kann der Herrscher keine Befehle erteilen.
Eventuell eintretende Ereignisse, die außerhalb der Verfügungsgewalt des Herrschers liegen, können den befehlsgebundenen Aktionsablauf beeinflussen, unterbrechen oder verzögern.


K: Königreichbefehle

Königreichbefehle sind die Befehle, die der Herrscher der Verwaltung seines Königreiches erteilt. Die Anzahl der möglichen Königreichbefehle ist abhängig von der Zahl der Siedlungen eines Königreiches. Pro Siedlung kann der Herrscher grundsätzlich einen Befehl geben - und einen weiteren für die Hauptstadt seines Königreiches.

Die maximale Anzahl beträgt jedoch 10 Königreichbefehle und die minimale Anzahl 1 Königreichbefehl pro Mond. Ein fortgeltender Dauerbefehl wird dabei, anders als ein neu erteilter, nicht als Königreichbefehl mitgezählt.


G: Gemarkenbefehle

Gemarkenbefehle sind die Befehle, die der Herrscher den Gemarken seines Königreiches erteilt.

Es gilt:
  • Einer Gemark kann in einem Mond nur 1 Befehl (also nicht 2 oder mehr) erteilt werden.
  • Nach der Erteilung eines Gemarkenbefehles kann dieser Gemark im darauf folgenden Mond kein Befehl erteilt werden.
  • Die maximale Anzahl pro Mond beträgt 100 Gemarkenbefehle.

Für alle Befehle gilt allgemein:
  • Für bestimmte Befehle kann es festgelegt sein, daß sie nur zu einem bestimmten Zeitpunkt oder nur bei dem Vorliegen bestimmter Bedingungen erteilt werden können.
  • Werden keine eindeutigen oder falsche Anweisungen erteilt, so werden die Heere und die Verwaltung entweder versuchen, den Befehl zu interpretieren oder die Ausführung des Befehles ganz verweigern (ihn also nicht zur Kenntnis nehmen).
  • Alle Befehle, die ein Herrscher im Laufe eines Mondes gibt, sollen dem Segmentleiter auf den dafür vorgesehenen Spielzugformblättern eindeutig mitgeteilt werden, um etwaige Mißverständnisse zu Lasten des Mitspielers zu vermeiden.
  • Bei allen Befehlen kann neben der abgekürzten Schreibweise für einen Befehl auch der Befehl vollständig ausgeschrieben werden - die Benutzung der Spielzugformblätter ist zwar dringend empfohlen, doch nicht obligatorisch!

Auf den folgenden Seiten werden alle Befehle in einer Referenz mit diesen Angaben aufgeführt:
  • Befehlsart (Heeresbefehl, Königreichbefehl, Gemarkenbefehl)
  • Bezeichnung des Befehles
  • Abkürzung des Befehles (zur Verwendung im Spielzugformblatt)

  • weitere Angaben zum Befehl (Parameter)
  • Beschreibung des Befehles
  • Beispiel eines Befehles
Befehle, die nicht in dieser Spielregel genannt sind, sind nicht allgemein bekannt und können daher erst und nur dann verwendet werden, wenn der Segmentleiter einem Mitspieler die Verwendung gestattet hat!

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