WdG Welt der Götter

WdG - Welt der Götter

Mundus Deum


Briefspiel - Postspiel


Das Briefspiel Welt der Götter

Im Jahre 1978 entstand das Fantasy-Briefspiel Auge der Götter, das 1979 überarbeitet und dann in Welt der Götter (WdG) umbenannt wurde. Es wurde bis nach der Jahrtausendwende, zum Teil mit voneinander abweichenden Versionen und Spielregeln, und auch unter anderen Namen (z.B. "Welt der Waben", "Tir An Dhia"), gespielt.
Seit 1980 gab es auch eine Brettspiel-Version (Tabletop), die unter dem Namen "Phoenix", in anderen Versionen auch als "Phönix" oder "Wabenwelt", bei jährlichen Spieletreffen teilweise noch bis heute gespielt wird.

Ab dem Jahre 2021 wird das Briefspiel wieder fortgeführt werden, in einer vom WdG-Autor aktualisierten, doch auf den Originalkonzepten beruhenden Form.
Die Website Mundus Deum (lateinisch: "Welt der Götter") befaßt sich mit diesem WdG-Briefspiel.


Aktuell: Wer an dem Mitte 2021 startenden Testpiel teilnehmen möchte, kann sich ab sofort unter der E-Mail-Adresse wdg <at> deum.net melden! Das reguläre Spiel wird Ende des Jahres 2021 beginnen.

Der Mitspieler bei Welt der Götter hat die Position eines Herrschers eines kleinen Königrei­ches inne. Ihm stehen hierbei eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, seine wie auch immer gearteten Ziele zu erreichen. Er kann Heere bilden oder Bauwerke errichten, neue Lände­reien erforschen, oder erobern, Verhandlungen mit Nachbarreichen führen, Verträge schließen oder eine kriegerische Lösung suchen oder Schätze bergen, um nur die wichtigsten Optionen zu nennen.

Wichtigster Bestandteil der Politik eines Herrschers wird aber die Kommunikation und Interaktion mit anderen Herrschern sein, um so dringend benötigte Informationen zu erhalten. In Verhandlungen muß er danach trachten, Bündnisse zu schließen, Informationen zu erhalten und gleichzeitig die Zukunft seines Königreiches zu sichern.
Der Herrscher muß dabei sowohl sein eigenes Wohl, wie auch das der Bewohner seines Königreiches im Auge behalten und die Be­lange des Königreiches nach außen würdig und angemessen vertreten, will er nicht von seinen Feinden getötet oder von seinem eigenen Volk gestürzt werden.

Das Zeitalter, in dem sich die Spiel-Welt Alysma befindet, entspricht in etwa dem der irdischen Zeitenwende. Technische Geräte existieren noch nicht, und die Welten sind nur zu einem sehr geringen Teil erforscht und kartographiert. Magie und übersinnliche Kräfte sind alltägliche Er­scheinungen, und Fabelwesen der mannig­faltigsten Formen und Arten bevölkern zusammen mit den meist menschlichen Einwohnern die Welt.
Über allem thronen die Alten Götter, ge­heimnisvolle und unsterbliche Wesen aus grauer Vorzeit. Ihre Gegenspieler sind die Mächte der Nacht (MdN), ehemalige Mitglieder der Götterschar, die wegen des Mißbrauchs ihrer göttlichen Macht aus diesem Kreise ausgeschlossen und verstoßen wurden. Sie verfügen jedoch noch über die Reste ihrer Macht und benutzen sie für ihre ständigen Versuche, die Götter zu stürzen und Chaos, Verderben und Unmenschlichkeit über die Welt zu bringen.


Die Welt Alysma ist unterteilt in kleine Teile, die als Segmente bezeichnet werden, und die zum Teil miteinander verbunden sind oder voneinander erreicht werden können. Auf jedem Segment befinden sich bis zu 30 Mitspieler und je ein Spielleiter, der Segmentleiter genannt wird.

Der Segmentleiter überprüft die Anweisungen der Mitspieler auf Verstöße gegen die Ewigen Gesetze, die dem Mitspieler in Form der jeweiligen Spielregeln und der Mitteilungs­blätter des Segmentleiters vorliegen, wertet die Spielzüge aus und teilt den Mitspielern die Ergebnisse mit.


Im Gegensatz zu heutigen Computerspielen, die schnell und effektiv nach festgelegten Algorithmen ablaufen und die ausschließlich an bzw. in einem Computer stattfinden, handelt es sich bei Welt der Götter um ein Spiel, das zwar bestimmten Regeln folgt und bei dem ein Computer zeitaufwendige Berechnungen erledigt, doch bei dem der Spielleiter und die Mitspieler einen über die Regeln hinausgehenden Einfluß auf den Spielablauf haben können.

Das Spiel hat einen festen Spielzugrhythmus, bei dem zunächst die Mitspieler ihre Spielzüge anfertigen und dann der Spielleiter die Spielzüge auswertet.
Die Informationen zwischen Spielleiter und Mitspieler werden entweder traditionell per Brief (deshalb "Briefspiel" oder "Postspiel") oder, auf Wunsch, per E-Mail, übertragen, sind also vom Besitz eines Computers oder von einem Internetzugang prinzipiell unabhängig.
Die Zeitspanne zwischen den Spielzügen ist so bemessen, daß die Mitspieler ausreichende Zeit haben, den nächsten Spielzug zu planen und daß also auch eine kurzfristige Abwesenheit keine Nachteile im Spielablauf bereiten wird.

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